Grußwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
Nanotechnologie entwickelt sich zu einem der stillen, aber entscheidenden Innovationstreiber der Wirtschaft und insbesondere der Lebensmittelwirtschaft weltweit.
In Deutschland ist Nanotechnologie ein mediales Nischenthema, trotz dreier Nanotechnologie-Aktionsplänen der Bundesregierung von 2006-2020, und trotz der Tatsache, dass Deutschland in Europa eine Spitzenstellung in der Nanotechnologie einnimmt.
Dabei nutzen wir Nanotechnologie mittlerweile völlig selbstverständlich im Alltag. Von Sonnenschutzmitteln bis zu den Lipid-Schutzträgern für mRNA-Impfstoffe. Aber auch bei Lebensmitteln: So dient Nanotechnologie der Haltbarmachung von Lebensmitteln, oder dient als Rieselhilfe, damit beispielsweise Salz in der Packung nicht verklumpt. Eingesetzt in der Verpackung, halten Silberionen Sauerstoff ab und wirken gegen Bakterien, sodass Lebensmittel länger frisch bleibt.
Unter dem Titel „Nano Meets Food – Innovationen für die Lebensmittelwirtschaft“ veranstaltet der Global Food Summit deshalb gemeinsam mit dem Cluster Ernährung Bayern, mit dem Cluster Nanotechnologie Bayern und dem Perikles Projekt Aufklärung 4.0 e.V., am 19. Oktober 2026 in München, die Nanotechnologie-Konferenz in der Alten Kongresshalle.
Der Global Food Summit bildet dabei in bewährter Weise die Brücke zwischen Wissenschaft, Food-Tech, Biotechnologie, Verpackungswirtschaft, Anlagenbau, Start-ups, Politik und Medien.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie neue Technologien zu einer sicheren, ressourcenschonenden und wettbewerbsfähigen Lebensmittelproduktion beitragen können. Das Forum verbindet dabei drei Perspektiven:
Die erste Session zeigt, wie zirkuläre Bioökonomie und Präzisionsfermentation zusammenwirken.
Die zweite Session widmet sich der neuen Protein- und Zellproduktion. Bayern entwickelt sich hier zu einem wichtigen Standort für Cellular Agriculture, kultivierte Zellen, Nährmedien, Bioreaktoren und alternative Proteine. Die Session fragt nicht nur nach technologischer Machbarkeit, sondern auch nach Skalierung, Marktchancen und Akzeptanz.
Die dritte Session richtet den Blick auf Nanotechnologie für Lebensmittelsicherheit, Verpackung und Vertrauen. Aktive Verpackungen, intelligente Barrieren, nanoskalige Sensorik, Marker, Oberflächen und Analyseverfahren können dazu beitragen, Lebensmittel länger zu schützen, Qualität sichtbar zu machen und Kreisläufe besser zu organisieren.
Wo es Chancen gibt, gibt es natürlich auch immer Risiken: So werden beispielsweise fehlende Langzeitstudien über die Auswirkungen von Nanopartikeln in Lebensmitteln kritisierte, sowie deren Anreicherung in einzelnen Organen. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) jedoch selbst schreibt, lässt sich nicht pauschal ein gesundheitliches Risiko durch Nanopartikel in Lebensmitteln ableiten. Es kommt – wie so oft – auf den Einzelfall an.
Der Global Food Summit versteht sich als unabhängige Plattform für einen faktenbasierten Dialog über Chancen, Risiken, Regulierung, Markteinführung und gesellschaftliche Akzeptanz.
Wir freuen uns, den Blick auf diese so wichtige, zukunftsweisende, aber wenig bekannte Technologie zu richten. Und laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.
„Nano Meets Food“ – Innovationen für die Lebensmittelwirtschaft.
Die großen Veränderungen unserer Zeit beginnen zunehmend im „Kleinen“. Wenn Moleküle, Nanostrukturen, Oberflächen oder intelligente Materialien neue Eigenschaften entfalten, entstehen Innovationen, die weit über das Labor hinausreichen. Sie beeinflussen die effizientere Nutzung von Ressourcen, die Neudefinition von Qualität und Sicherheit, die Herstellung sicherer und langlebiger Produkte, präzisere Fermentation, bessere Bioverfügbarkeit, ressourcenschonende Proteinproduktion, intelligente Verpackung und nachvollziehbare Lebensmittelsicherheit. Was auf mikroskopischer Ebene entwickelt wird, prägt die Leistungsfähigkeit ganzer Wertschöpfungsketten, eröffnet neue Wege für Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft und stärkt die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit einer Schlüsselbranche. Was auf der Ebene von Partikeln, Molekülen, Oberflächen oder Codes beginnt, wirkt bis in politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen hinein.
Diesen und weiteren Zukunftsfragen widmet sich die Veranstaltung „Nano Meets Food – Innovationen für die Lebensmittelwirtschaft“, die am 19. Oktober 2026 in der Alten Kongresshalle in München im Rahmen des Global Food Summit als Hauptveranstalter stattfindet.
Die Veranstaltung bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Start-ups, Politik sowie Innovationsförderung zusammen und schafft eine Plattform für den interdisziplinären Austausch an der Schnittstelle von Nanotechnologie und Lebensmittelwirtschaft. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Entwicklungen, praxisnahe Anwendungsbeispiele und neue Kooperationsmöglichkeiten für Unternehmen und Forschungseinrichtungen.
Grigorios Aggelidis über die Bedeutung von „Nano Meets Food“
Chancen entstehen dort, wo Neues zusammenkommt, oder Altes neu gedacht wird. Dort, wo unterschiedliche Wissens- und Erfahrungswelten sich verbinden, sich austauschen, debattieren und Transformation und Wandel zulassen.
Dafür steht auch unsere gemeinsame Veranstaltung „Nano Meets Food“ am 19. Oktober 2026 in München, mit dem Cluster Ernährung Bayern, dem Cluster Nanotechnologie Bayern und dem Global Food Summit.
Die großen Entwicklungen unserer Zeit entstehen zunehmend im Kleinen.
Was auf der Ebene von Molekülen, Oberflächen oder auch Codes beginnt, wirkt bis in politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungen hinein.
In diesem Sinne ist diese Konferenz Ausdruck einer neuen Logik des Fortschritts:
Das Kleine ordnet das Große neu. Oder zugespitzt: Was im Detail entsteht, entscheidet zunehmend über die Richtung des Ganzen.
Genau darin liegt auch der Anspruch des Perikles-Projekts Aufklärung 4.0, dessen Vorsitzender ich bin. Zusammenhänge verständlich zu machen, ohne sie zu verkürzen, kühn nach Lösungen zu suchen, kontrovers zu debattieren- und aus Erkenntnis Orientierung zu entwickeln.
In diesem Sinne freuen wir uns am 19. Oktober auf Ihren Besuch in München und sind als neuer Verein für Zukunft, Demokratie und Marktwirtschaft stolze Mit-Gastgeber von „Nano Meets Food“.
Jetzt Termin vormerken!
„Nano Meets Food – Innovationen für die Lebensmittelwirtschaft”
19. Oktober 2026
Alte Kongresshalle München
Hier gibts nähere Informationen zu den Rednern & zum Programm
Hier gehts zur Anmeldung und zu den Tickets:






